Die Berliner Philharmoniker haben im Rahmen einer Orchestervollversammlung für den Verbleib des Orchesters bei den Osterfestspielen Salzburg über das Jahr 2012 hinaus gestimmt. Wir haben uns entschlossen, die Osterfestspiele Salzburg an die Anforderungen des 21. Jahrhunderts anzupassen. Dieses Projekt werden wir gemeinsam mit dem Kuratorium der Osterfestspiele sowie unseren Freunden und Förderern in Angriff nehmen [...]", sagt Andreas Wittmann, Oboist und Orchestervorstand sowie Mitglied des Kuratoriums der Osterfestspiele.
Als Präsidentin der Osterfestspiele äußerte sich Eliette von Karajan erfreut und erleichtert zugleich über die Entscheidung des Orchesters: Ich bin sehr froh darüber, dass sich das Orchester für die Fortsetzung der Osterfestspiele in Salzburg entschieden hat. Wir können alle gemeinsam mit Stolz und Dankbarkeit für das bisher Geschaffene zurückblicken. Die Neustrukturierung des Festivals wäre sicher auch im Sinne meines Mannes gewesen, der ja stets zukunftsorientiert dachte. Mein Engagement für den Weiterverbleib der Berliner Philharmoniker in Salzburg während der letzten Wochen und Monate kam aus ganzem Herzen. Im Gedenken an meinen Mann, für die vielen Freunde in Salzburg, die mit mir die Passion für die Osterfestspiele teilen, aber auch für jene, die davon leben.
Sir Simon Rattle, der künstlerische Leiter der Berliner Philharmoniker und der Osterfestspiele Salzburg, ist ebenfalls froh: Ich bin natürlich sehr erfreut darüber, dass um fünf vor zwölf eine Lösung für die Osterfestspiele Salzburg gefunden werden konnte und der politische Wille zur weiteren Zusammenarbeit existiert. Wir können nun gemeinsam den Prozess der Restrukturierung und Erneuerung dieses großartigen Festivals angehen, um es wachsend und gedeihend in das 21. Jahrhundert zu leiten.
Die vollständige Pressemitteilung der Berliner Philharmoniker zum Thema finden Sie hier
